Immer wieder erschließt die JOB Service Beschäftigungsförderung (JSL) im Auftrag der städtischen Politik und Verwaltung neue Einsatz- und Qualifizierungsfelder für Menschen, die zuvor seit Jahren keine Arbeitsstelle finden konnten. Dazu stehen Tätigkeitsbereiche im Vordergrund, die einen praktischen Nutzen für Bürgerinnen und Bürger erzielen und zur Aufwertung des städtischen Erscheinungsbildes beitragen. Anschließend wird mit den so erzielten Fachkenntnissen und Qualifikationen eine Vermittlung in den Arbeitsmarkt ermöglicht.
In diesem Umfeld erreicht die JSL im Projektbereich ‚Arbeiten für eine saubere Stadt‘ mit ihren drei Einsatzteams ‚Radwegepflege‘, ‚Sauberes Leverkusen‘ und ‚Stadtreinigung‘ seit Jahren beeindruckende Ergebnisse. Alleine im Jahr 2025 wurden per Hand 180 Tonnen wilder Müll auf städtischem Gebiet gesammelt und umweltgerecht bei der AVEA entsorgt. Hinzu kommen 5.200 Rückschnitte von Ästen, die in Radwege ragen.
Dabei wird die JSL durch zahlreiche Hinweise aus der Bürgerschaft über den städtischen Mängelmelder unterstützt. Aber auch die per Lastenfahrrad und fußläufig im Stadtgebiet präsenten JSL-Teams spüren immer wieder illegale Müllablagen auf.
JSL-Geschäftsführer Thomas Schorn fällt es leicht, auf die Vorteile für alle Beteiligten hinzuweisen: „Dank der Beauftragungen durch den Rat der Stadt und die Stadtverwaltung sorgen wir gemeinsam für mehr Sauberkeit und damit Aufenthaltsqualität im Stadtgebiet. Zugleich schaffen wir neue Chancen der Qualifizierung für arbeitslose Menschen mit dem Ziel der Rückkehr in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und eine von öffentlichen Förderungen wieder unabhängige Lebensgestaltung. Damit verbunden ist schließlich auch eine direkte Entlastung unseres städtischen Haushaltes.“

Das JSL-Team ‚Sauberes Leverkusen‘ im Einsatz an der Solinger Straße.